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    Ausschuss/Kontakt

    Ausschuss / Kontakt

    Der Ausschuss hat die ehrenvolle Aufgabe die Geschicke der Historischen Kniepaßschützen zu lenken. Es werden wichtige Entscheidungen über Ausrückungen, Veranstaltugen sowie Vorgangsweisen über die Ausbildung der Schützen getroffen.

    Hauptmann Martin-Georg VITZTHUM
    Obmann Hans-Peter HOHENWARTER
    Hauptmann Stv. Johann sen. HAIDER
    Kassier Robert POSCH
    Kassier Stv. Martin FAISTAUER
    Kompanieschreiber Florian JURITSCH
    Kompanieschreiber Stv. Christoph FLATSCHER

    Fähnrich

    Hans-Peter

    BRANDMAIER

    Waffenmeister

    Sebastian

    FRIEDL

    Waffenmeister-Stv.

    Sebastian

    BACHMANN

     

    Hans Peter HOHENWARTER ist als Obmann die Ansprechperson für jegliche Anfragen im organisatorischen Bereich.

    Hans-Peter HOHENWARTER
    Gföll 123a
    5091 Unken
    Tel.: 06589 / 7227
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    Impressum

    Impressum

    Für den Inhalt verantwortlich:

    Kniepass-Schützen Unken

    Hans-Peter HOHENWARTER
    Gföll 123a
    5091 Unken
    Tel.: +43 6589 7227
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    fullmarketing.at GmbH
    Grubhof 57
    5092 St. Martin bei Lofer
    Österreich


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    Die Stunde Null

    Die Stunde Null

    Unser Freiheitskämpfer-Denkmal als steinerner Wächter
über 100 Jahre Zeitgeschichte.

    welcher eine Handvoll beherzter Männer den Entschluss fasste, auf dem vorhandenen geschichtlichen Fundament, eine Historische Schützenabteilung wieder aufleben zu lassen. Bei dieser Informationsveranstalung haben sich bereits 15 Männer aus allen Altersgruppen zum Beitritt einer künftigen Schützenabordnung bereit erklärt,

    Am 17. Jänner 2008 wurde beim Lutzbauer am Sonnberg die Gründungsversammlung einberufen. Neben 27 Gründungsmitglieder haben sich auch Vertreter der Pinzgauer Schützen und des Landesverbandes Salzburg eingefunden.

    Als 107. Schützenkompanie des Landes Salzburg haben die historischen Kniepaß- Schützen unter ihrem Fahnenmoto “Für Glaube und Heimat” die Pflege der alten Schützentradition, welche im Jahre 1954 während des wirtschaftlichen Wachstumstrubel leider verloren gegangen war, wieder aufgenommen.

    Bei der Gründungsversammlung wurden die Aufnahmebedingungen des neu gegründeten Schützenvereins beschlossen.

    Zu diesen zählen unter anderem die Beschaffung der Waffe vom Typ M95 (eine Feuerwaffe aus der Zeit des ersten Weltkrieges) und das Mindestbeitrittsalter von 18 Jahren.

    Weiters wurde bereits über die Gestaltung einer Schützenfahen beraten und dabei der Lugg Hohenwarter vorgeschlagene und zur Einsicht vorgelegte Entwurf angenommen. Es handelt sich bei dem 
    Entwurf über eine Darstellung der Festung Kniepaß (s.unsere Schützenfahne). Zusätzlich dazu wurde der Wunsch geäußert, dass eine Darstellung der vier Gemeindewappen Unken, Lofer, St. Martin
    und Weißbach auf der Fahne abgebildet werden sollte. Sie sollen an die gemeinsame Verteidigungsverpflichtung erinnern. Schon am 5. März 2008 wurde die Ausgestaltung der neuen Schützenfahne
    bei der Firma Ridia in Innkreis in Auftrag gegeben.

    Nach der Gründungsversammlung wurde mehrere Beratungen des Vereinsausschusses einberufen um sich über Form, Farbe und Gestalt der neuen Schützentracht zu einigen. Diese wurde schließlich bestehend aus Hut, Janker, Krawattl, Brustfleck mit farbiger Stickerei, einheitlichen Stutzen, dunkler Lederbundhose, Trachtenhemd und Haferlschuhe festgelegt.

    Zu den ersten Schützen der Stunde Null zählen bereits 27 aktive und 11 unterstützende Mitglieder und Förderer.

    Am 17. Jänner 2008 wurde beim Lutzbauer am Sonnberg die Gründungsversammlung einberufen. Neben 27 Gründungsmitglieder haben sich auch Vertreter der Pinzgauer Schützen und des Landesverbandes Salzburg eingefunden.

    Als 107. Schützenkompanie des Landes Salzburg haben die historischen Kniepaß- Schützen unter ihrem Fahnenmoto “Für Glaube und Heimat” die Pflege der alten Schützentradition, welche im Jahre 1954 während des wirtschaftlichen Wachstumstrubel leider verloren gegangen war, wieder aufgenommen.

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    unsere Schützenfahne

    Unsere Schützenfahne

    Am 5. März 2008 wurde die Ausgestaltung der neuen Schützenfahne bei der Firma Ridia in Ried im Innkreis festgelegt und in Auftrag gegeben.

    Die offizielle Fahnenweihe wurde am 20. September im Rahmen der Gedenkveranstaltung 100 Jahre “Alter Fux” durchgeführt. Der “alte Fux” ist ein Kriegerdenkmal, der an die Freiheitskämpfe während der Franzosenkriege erinnert. Diese Denkmal wurde am 20. September 1908 feierlich enthüllt. Als Modell stand seinerzeit der Fuchsbauer Martin Friedl und daher kommt der Name “alter Fux”.

    Die 1648 von Erzbischof Paris Graf Lodron (1619-1653) errichtete Festung Kniepaß und das Gemeindewappen mit dem aus der selben Zeit stammenden alten Steinpasstor- zur Verteidigung beider Sperranlagen waren immer wieder Schützen aus der “Pfleg” aufgeboten.

    Für Glaube und Heimat steht die Heilige Barbara als Patronin der Schützen, Kanoniere und mit Schießpulver vertraute Bergleute, diese waren immer in das Schützenwesen eingebunden. Die vier Gemeindewappen erinnern an die gemeinsame Schutz- und Verteidigungsverpflichtung des ehemaligen Pfleggerichtsbezirk Lofer unter dem Kommando des jeweiligen Pfleger.

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    Unsere Waffen und Säbel

    Unsere Waffen und Säbel

    Das Mannlicher Repetiergewehr M 95

    M 95 steht für die Einführung des Gewehres beim K. u. K. Heer im Jahre 1895. Das Gewehr ist ein Repetiergewehr mit Geradezugverschluss. Es diente als Dienstwaffe in der Armee Österreich-Ungarns vor und im Ersten Weltkrieg. Mit dem Vertrag von Saint-Germain durfte von Österreich nur noch die kurze Version, der Karabiner Modell 1895 eingesetzt werden. Das Gewehr wurde in Österreich von der Firma Steyr Mannlicher und in Ungarn etwa 3 Millionen Mal hergestellt. Bis in die 1970er Jahre hinein fand die Waffe noch Verwendung bei Kämpfen (zuletzt in Afrika).

    Versionen:
    Ursprünglich wurde der M95 als langes Infanteriegewehr für die österreichisch-ungarischen K. u. K. Armee entwickelt. Im ersten Weltkrieg erkannte die Armeeführung den großen Nachteil dieser „langen“ Gewehre in den Schützengräben. Es wurden vermehrt lange Gewehre zu kurze Stutzenversionen umgebaut und eingesetzt. Ab 1916 produzierte das Werk Budapest nur noch die kurze M95-Version im Einheitskaliber 8×50 R (M93). Nach dem Ersten Weltkrieg wurden im Rahmen der Neugliederung der Volkswehr der 1. Österreichischen Republik, dass auf Grund des Vertrages von Saint Germain auf nur 30.000 Mann begrenzt war, die Waffen um 1930 modernisiert. Der Großteil dieser „langen“ Gewehre wurde zu handlichen und schnell einsetzbaren Karabiner umgebaut. Zeitgleich stellte man fest, dass die veraltete M93–Munition für das gekürzte Gewehr nicht mehr geeignet war, somit wurde auch die Munition modernisiert.

    Im Allgemeinen sind folgende Versionen bekannt:
    Gewehr M95 Kaliber 8×50 R
Karabiner M95 a (Stutzen) Kaliber 8×5o R
Gewehr und Karabiner M95/30 Kaliber 8×56 R ((x56R M 30 S)

    Technik:
    Das Mannlicher war, bedingt durch das Verschlusssystem, zu seiner Zeit das Repetiergewehr mit der größten Kadenz. Ein geübter Schütze konnte ca. 35 Schuss pro Minute abfeuern. Das Nachladen geschah mit Hilfe von Laderahmen (zu je 5 Schuss) und durch die einfache Repetierbewegung konnten schnellere Schüsse abgegeben werden, als die der mauserähnlichen Verschluss-Systeme. Auf Grund der schnellen Nachladebewegung des Kammerstengels (zurück und vor), wurde der M95 (Gewehr/Karabiner) von den Soldaten in der k.u.k. Armee, „Ruck-zuck-Gewehr“ genannt. Allerdings war dieses Laderahmensystem sehr schmutzempfindlich und ohne Laderahmen war das Gewehr nur noch als Einzellader zu gebrauchen.

    Französischer Offiziers-Parade-Säbel F-1:


    Mit der originalgetreuen Ausführung des Offizierssäbels der Leichtkavallerie Modell AN X, werden vom Hauptmann Georg Vitzthum die verbalen Befehle sichtbar begleitet. Der Säbel hat einen Messinggriff mit drei Riegeln und ist mit schwarzem Acetat und goldfarbenen Filigran geschmückt. Mit seiner Gesamtlänge von 99 cm steckt er in einer Metallscheide mit Messingbeschlägen.

    Die Kanone:
    Besonders Stolz sind wir auf unsere Kanone, die als Unikat von der Waffenschmiede Pfnür gefertigt wurde, und samt Tragekraxe fürs Pulverfass, welche zu 100% von den Unkner Handwerksmeistern, vom Wagnermeister Franz Bauer, vom Schmiedemeister Adolf Dankl und vom Bindermeister Johann Wohlschlager hergestellt wurden.

    Wagnermeister Franz Bauer baute und stiftete die hölzerne Kanone
    Schmiedmeister Adolf Dankl besorgte das kunstvolle beschlagen der Kanone
    Bindermeister Johann Wohlschlager spendete Pulverfass und Kraxe sowie Tragegurte

    Die Kanoniere Friedl Gerhard und Hohenwarter Hans Peter stifteten den Hinterladerlauf der neuen Kanone. Darüber hinaus spendete Hans Peter Hohenwarter den Lindenholzrohling für die Kanone.
    Auch im Bild: Das Mannlicher Repetiergewehr M95

    Dem "geschichtspflegerischen Auftrag" der 107ten  Schützenkompanie des Landes Salzburg entsprechend, wurde die Kanone am 2 Hornung 2012 der sicherheitstechnischen Überprüfung zugeführt. Im historischen, 1882 im Habsburgerreich in Ferlach gegründeten Beschussamt, bekam unsere Kanone mit der Nummer 17.01.2008 dem Datum der Wiedergründung der Historischen-Kniepass-Schützen - ihre sicherheitstechnische Zulassung.

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    • Beschuss

    In dem schönen, vom ersten staatlichen Beschussamt Österreichs von 1882 ausgestellten Originaldokument, wird die Sicherheit offiziell dokumentiert und die Kanone zur Benutzung freigegeben.

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